Szenografie einer Großstadt. Berlin als städtebauliche Bühne.

Parthas
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Berlin

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ZLB: Kws 100/119

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Abstract

Die Szenografie - ursprünglich eine Bezeichnung für Theaterarchitektur, Bühnenbild und Filmset - gewinnt in der gegenwärtigen Raumdiskussion der Kulturwissenschaften als interdisziplinäre Gestaltungsdisziplin von gebauten, physisch erlebbaren und häufig auch begehbaren Räumen im urbanen Kontext immer mehr an Bedeutung. Der Umgang mit dem städtischen Raum bezieht seine szenischen Mittel und Werkzeuge verstärkt aus dem Theater, den Inszenierungen der Oper und den Totalen des Films, wobei durchaus auch auf Elemente der Bildenden Künste zurückgegriffen wird wie etwa Performance und Installation, um durch site specific (ortsspezifische) Aktivierungen des öffentlichen Raumes neue ephemere Formen von Räumen zu generieren. Die Szenografie einer Stadt entsteht also aus dem Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure und der Wirkung unterschiedlichster Medien im Raum. Die Autorin hat die Entwicklung Berlins in den Jahren 1995 bis 2008 aufmerksam beobachtet, die Ergebnisse ihrer Forschungen legt sie nun erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor.

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284 S.

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