Möglichkeiten und Probleme der volkswirtschaftlichen Beurteilung von Fußgängerzonen. Dargestellt am Beispiel einer Cost-Benefit-Analyse für die Spitalerstraße Hamburg.

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SEBI: 78/1997

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Im Juli 1973 hat eine Umfrage über das Vorhandensein von Fußgängerzonen in deutschen Städten ergeben, daß von 500 Städten 194 bereits in ihren Zentren Fußgängerzonen eingerichtet hatten. Der größte Teil der Aufwendungen für den Ausbau wird dabei von den Kommunen getragen. Für den öffentlichen Sektor stellt sich die Frage, ob eine derartige Infrastrukturinvestition lohnenswert in dem Sinne ist, daß der gesamtwirtschaftliche Nutzen die gesamtwirtschaftlichen Kosten übersteigt. Nach einer kurzen Einführung in die Methode der Cost-Benefit-Analyse zeigt die Arbeit auf, welche Methoden zur Quantifizierung der Wirkungen von Fußgängerzonen eingesetzt werden können. Im empirischen Teil der Arbeit wird exemplarisch eine Cost-Benefit-Analyse für die Spitalerstraße in Hamburg erstellt. Das Ergebnis dieser Analyse zeigt deutlich, daß sich für die Spitalerstraße ein ausgeprägter Überschuß an Nettobenefits bei der Einrichtung der Fußgängerzone im Vergleich zum Fortbestand der früheren Verkehrsstraße ergibt. Eine Verallgemeinerung der in Hamburg gefundenen Resultate ist jedoch aufgrund der in den einzelnen Städten sehr verschiedenen räumlich-verkehrlichen Umstände und des entsprechend unterschiedlichen Kostenaufwands nicht möglich. Als entscheidendes Kriterium zur Beurteilung einer Fußgängerzone gilt die Frage, wie sich die Verkehrslage ändert, d. h. ob vermehrte Kosten für den Durchgangs- und Andienungsverkehr entstehen und wie sich die Unfallquoten in den umliegenden Straßen entwickeln.

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Fußgängerzone, Kosten-Nutzen-Analyse, Volkswirtschaft, Bewertungsmethode, Stadtplanung, Verkehr, Gewerbe, Planung, Politik, Wirtschaft

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Frankfurt/Main: Lang (1976), V, 210 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.(wirtsch.Diss.; Heidelberg 1975)

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Fußgängerzone, Kosten-Nutzen-Analyse, Volkswirtschaft, Bewertungsmethode, Stadtplanung, Verkehr, Gewerbe, Planung, Politik, Wirtschaft

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 5 - Volks- und Betriebswirtschaft; 142