Das Kleinbürgertum in München und seine Öffentlichkeit von 1830-1870. Ein Beitrag zur Mentalitätsforschung.

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SEBI: 78/1711

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Die Arbeit versucht die Frage zu klären, welche Bewußtseinshaltung in der Mitte des 19. Jahrhunderts fü die Münchner Kleinbürger bestimmend war. Vereinstätigkeit als Mittelpunkt der Geselligkeit, kirchliche und weltliche Veranstaltungen sowie politische Ereignisse - hauptsächlich in Verbindung mit der Person des Königs - sind die zentralen Anhaltspunkte der Untersuchung. Als ein dem kleinbürgerlichen Verhalten prinzipiell zugrundeliegendes Moment wird seine Konformität mit dem von der Obrigkeit her erwünschten Verhalten gekennzeichnet. Es zeigt sich geradezu, daß kleinbürgerliches Verhalten und Denken durch dieses konforme Verhältnis zur Ideologie der Führungsschicht definiert werden kann. Eine Abgrenzung des Kleinbürgers vom - ökonomisch oft nicht anders gestellten - Proletarier läßt sich gerade durch diese Tatsache der Konformität gewinnen. Während das Proletariat, in wie rudimentären Ansätzen auch immer, bereits eigenständige Lebensformen und eine eigentümliche Ideologie zu entwickeln anfängt, bleibt der Kleinbürger reines Produkt der postfeudalen Führungsschicht.

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Kleinbürgertum, Mentalitätsforschung, Brauchtum, Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Geschichte, Soziologie

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München: Stadtarchiv (1977), 173 S., Tab.; Lit.(phil.Diss.; Univ.München 1975)

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Kleinbürgertum, Mentalitätsforschung, Brauchtum, Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Geschichte, Soziologie

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Miscellanea Bavarica Monacensia. Dissertationen zur bayerischen Landes- und Münchner Stadtgeschichte; 68Neue Schriftenreihe des Stadtarchivs München; 88