Territoriale Agenda der Europäischen Union und transnationale Zusammenarbeit.
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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DE
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Bonn
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0303-2493
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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
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Abstract
Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit transnationale Programme und Projekte zur Umsetzung der Territorialen Agenda der EU beitragen können. Dazu wird die Entwicklung der transnationalen Zusammenarbeit von ihren Anfängen 1996 bis heute nachgezeichnet. Während die erste Generation der transnationalen Programme als Experimentierfeld zum "Einüben staatenübergreifender Zusammenarbeit" (INTERREG IIC) startete, geht es in der neuen - mittlerweile dritten - Förderperiode im Rahmen des neuen Ziels "Europäische territoriale Zusammenarbeit" der EU-Strukturpolitik darum, strategische Investitionen vorzubereiten und konkrete, breit anwendbare Beispiellösungen zur Entwicklung der jeweiligen Räume zu liefern. Anhand einer Auswertung der INTERREG IIIB-Projekte in den fünf Kooperationsräumen mit deutscher Beteiligung wird gezeigt, dass die transnationale Zusammenarbeit in der Raumentwicklung das Potenzial hat, die in der Territorialen Agenda der EU aufgezeigten Themen, die aus politischer Sicht besondere Priorität für die räumliche Entwicklung der EU haben, durch konkrete Projekte aufzugreifen. Darüber hinaus entfalten die Projekte Wirkungen, die weit über die konkreten Projektergebnisse hinausgehen und ebenfalls wichtige Bereiche der Territorialen Agenda ansprechen. Wesentliche Aspekte sind hierbei die Vorbereitung größerer (Folge-)Investitionen, die Integration sektoraler Vorhaben in eine abgestimmte Raumentwicklung oder neue Impulse für Planung und Politik. Künftige transnationale Projekte stehen vor der Herausforderung, aus einem räumlichen Kontext heraus Antworten auf die Anforderungen der Lissabon- und Göteborg-Strategien zu finden. Sie bieten als erprobte Kooperationsplattformen und mit ihren inhaltlichen Ausrichtungen konkrete Möglichkeiten, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung mit der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen im Sinne der Territorialen Agenda zu verbinden. Damit werden sie wichtige Instrumente zu deren Umsetzung auf dem Gebiet der Europäischen Union und ihrer Nachbarn bilden. difu
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr. 7/8
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S. 449-463