Grenze. Eine Ethnographie des bayerisch-böhmischen Grenzraums.

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München

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ZLB: 97/2212

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Abstract

In einer abseitigen Landschaft im bayerisch-böhmischen Grenzraum wird den Zeichen, Bildern und Geschichten unter der Oberfläche einer verschlossenen Gegenwart nachgegangen. Eine Topographie von Grenz- und Gedächtnisraum führt ins Zentrum europäischer Zeitgeschichte, zu ihren Grenzziehungen und Grenzüberschreitungen, bis hin zum Trennstrich zwischen Deutschen und Tschechen. 1989 bricht die "Samtene Revolution" die festgefügte Ordnung von Ost und West und läßt einen erneuten Zeitenwechsel als aktuellen Übergang über die Grenze miterleben. Mit einem offenem Ohr für die "Sprache der Grenze" entwirft die Autorin das Bild einer Grenzlinie, die sich nicht nur durch die Landschaft des Böhmerwaldes zieht, sondern auch durch Alltagspraxen und kollektives Gedächtnis, durch Erzählungen und perspektivische Weltbilder. Eine semiotische Fragestellung überschreitet dabei die regionalen Grenzen der Untersuchung: Es geht um die differenzsetzende und kulturschaffende Dynamik von "Grenze" schlechthin. difu

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398 S.

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Bayerische Schriften zur Volkskunde; 5