Der Urkundenbestand des Stadtarchivs Berlin und seine Verluste. Ein Rekonstruktionsversuch.

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Berlin

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ZLB: 97/2802-4

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DI

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Abstract

Urkunden sind seit dem Mittelalter die in Mitteleuropa älteste Archivaliengattung, die als schriftliche Primärquelle die einzigen Zeugen von fast 1000 Jahren Geschichte sind. Nur eine sorgfältige Deponierung garantierte auch den zukünftigen Rechtsstatus einer Stadt, der je nach Inhalt durch Urkunden bezeugt wurde. In der Geschichte des Berliner Archivbestandes hat sich der Archivar Ernst Fidicin am meisten hervorgetan. Die Verfasserin verknüpft die mühevolle Arbeit an einer Registratur mit der Untersuchung der Fehlbestände und der Ursachen, die diese Lücken erzeugten. Kernstück der Berliner Archivgeschichte ist die preußische Zeit bis 1945, als unzählige Dokumente infolge der Kriegswirren ausgelagert wurden oder verloren gingen. Weiterhin werden diejenigen Dokumente und Urkunden aufgezählt, die in fremde private oder staatliche Hände übergingen, und die Bemühungen geschildert, diese zurückzubekommen. Im Ergebnis der Untersuchung wurden Hinweise auf mehr als 960 städtische Urkunden ermittelt. mabo/difu

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319 S.

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