Ein Dorf in der Stadt: Die Borstei. Wohnen im Denkmal.

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143

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Abstract

Im Jahr 1922 kaufte der Bauunternehmer und Architekt Bernhard Borst (1883-1963) ein 89.000 Quadratmeter großes Grundstück im Münchner Nordwesten. Hier erbaute er die Wohnanlage "Borstei", die die Vorteile des Einfamilienhauses mit den Annehmlichkeiten des Mietshauses verbinden sollte. Es entstanden 77 viergeschossige Ziegelhäuser, die durch Torbögen und Durchgänge miteinander verbunden sind. Die massiven Wohnblöcke riegeln die Borstei nach außen hin ab. Da nur 20 Prozent der Gesamtfläche überbaut wurden, blieb zwischen den Miethäusern viel Platz für Höfe und Gärten. Der Erbauer legte nicht nur Wert auf baukünstlerische Details und eine parkähnliche Gartengestaltung, sondern auch auf wohnungsnahe Dienstleistungen. Die ganze Anlage wurde von einem zunächst mit Kohle beheizten Kraftwerk beheizt. Bei der Auswahl der Baumaterialien spielte vor allem die Wohngesundheit eine große Rolle. Noch heute wirkt die denkmalgeschützte Borstei wie ein Dorf in der Stadt - mit einer Verwaltung, einem Waschsalon, Kindergärten, einem Café, Läden für den täglichen Bedarf in der Ladenstraße und den von einer Mietergemeinschaft veranstalteten Festen. Die Anlage befindet sich noch immer im Privatbesitz. Der Erbauer hat festgelegt, dass die Siedlung für alle Zeit als Ensemble unter einer Verwaltung fortbesteht. Er wollte dem einzelnen Verkauf von Häusern und der damit verbundenen Umwandlung in Eigentumswohnungen vorbeugen.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 9

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S. 28-30

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