Die Wohnungswirtschaft als Netzwerkakteur der kommunalen Demografiestrategie. Altersgerechte Erweiterungen des Angebotsportfolios als Schlüssel zu Mieterbindung und -gewinnung.

Grimberg
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Grimberg

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Ostbevern

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ZLB: Kws 505/147

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Abstract

Die Folgenbewältigung des demografischen Wandels streift viele Politikbereiche und verlangt als Querschnittsaufgabe nach sozialen Innovationen in einem ressortübergreifenden Handlungskonzept, das es mit den komplexen Problemlagen nur durch ebenso komplexe Lösungsansätze aufnehmen kann. Doch es geht um mehr als die Befriedigung der Ansprüche einer gewachsenen Einwohnerschaft, denn der demografische Wandel verschärft auch den interkommunalen Wettbewerb um "Köpfe": Die Wanderungsbewegungen älterer Einwohner - oft zwischen benachbarten Kommunen - entwickeln sich zu einer ernstzunehmenden Größe. Städte mit einem umfassenden Angebot an privaten und öffentlichen Dienstleistungen, einem altersaffinen Wohnungsmarkt und einer Vielzahl gut erreichbarer medizinischer und gesundheitswirtschaftlicher Akteure haben die Nase vorn. Was für die ländlichen Regionen Ostdeutschlands zu einer Verschärfung ihrer Lage führen wird, kann für die Städte der Region durchaus positive Effekte haben. Dabei ist anzunehmen, dass besonders jene Kommunen profitieren werden, denen es eher als anderen gelingt, ein umfassendes Leitbild einer altersgerechten Stadtentwicklung aufzulegen und dieses gemeinsam mit professionellen und zivilgesellschaftlichen Akteuren umzusetzen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei ohne Zweifel der Wohnungswirtschaft zu. Deshalb steht das enge Geflecht des gegenseitigen Angewiesenseins von Kommune und Wohnungswirtschaft im Mittelpunkt dieses Buches, das exemplarisch die alternsgerechte Modernisierungsstrategie der größten Wohnungsgenossenschaft in der ostdeutschen Kleinstadt Wernigerode (Harzkreis, Sachsen-Anhalt) untersucht. Ihr Engagement für das Ziel, der Herausforderung des demografischen Wandels vorwiegend im gewachsenen Bestand durch Wohnraumanpassung entgegenzutreten, haben Wissenschaftler der Hochschule Harz (FH) drei Jahre begleitet.

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135 S.

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Schriften zur angewandten Verwaltungsforschung; 17