Die Grenze der gebauten Stadt zur freien Landschaft. Inhalte von formellen und informellen Planwerken am Beispiel von Gemeinden des Münchner Umlandes.
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DE
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Berlin
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ZLB: 4-2008/237
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DI
EDOC
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Abstract
Der Übergangsbereich von Siedlung und offener Landschaft kann gepflegt, entwickelt und in vielfacher Hinsicht nützlich werden. Als Siedlungsrand definiert er den Ort, verschafft ihm Identität, als Landschaftsrand wird er unter visueller Einbeziehung der offenen Landschaft zur Ergänzung des innerstädtischen Grün- und Freiraumsystems. Die schmalen Ränder vernetzen unterschiedliche Biotope der freien Landschaft und des Siedlungsgrüns und sind damit auch ökologisch hochwertig. In der Arbeit werden einführend Entstehung und Entwicklung der Ränder bis heute, ihre Wahrnehmung in der Landschaft, ihr Nutzen und Möglichkeiten zur Verbesserung sowie Beispiele und Leitbilder betrachtet. Raumordnerische und planungsrechtliche Grundlagen werden erörtert. Am Beispiel des wirtschaftlich und landschaftlich attraktiven Raums südöstlich von München wird der Frage nachgegangen, ob und wie die hier prosperierenden Gemeinden mit ihrem Siedlungsrand umgehen. Das Untersuchungsgebiet (65 Gemeinden im Bereich München - Rosenheim - Bad Tölz bis zu den Alpen) zeigt die funktionellen Ansprüche des Verdichtungsraums und der Erholungslandschaft an Gestalt und Funktion der Ortsränder. Die Ergebnisse der Umfrage belegen, dass die Ausbildung oder Bewahrung von Ortsrändern meist Ziele der gemeindlichen Entwicklung sind. Diese werden mit städtebaulichen und grünordnerischen Festsetzungen (B-Plan, Grünordnungsplan) gegenüber den Privatanliegern, aber auch mit Grünzügen auf öffentlichen Grundstücken verfolgt. In einer Vertiefung bei 13 Gemeinden werden exemplarische Planungen von der Ebene der vorbereitenden Bauleitplanung (FNP, integrierter und selbständiger Landschaftsplan) über die Ebene der verbindlichen Bauleitplanung (B-Plan, Grünordnungsplan) bis zur Realisierung (z.B. Siedlungen, Grünzüge) betrachtet. Abschließend liefert der Autor weiterführende Handlungshinweise, bausteinartige Empfehlungen für den gemeindlichen Umgang mit dem Siedlungsrand. goj/difu
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XIX, 385 S.