Die Städtebauförderung - ein wichtiger Begleiter des ostdeutschen Transformationsprozesses.
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
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Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
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DE
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Bonn
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0303-2493
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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
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Abstract
Die Ausweitung der Städtebauförderung auf die neuen Länder nach der deutschen Einheit war ein notwendiger Schritt, um dem hohen städtebaulichen Sanierungsbedarf der ostdeutschen Städte und Gemeinden zu begegnen. Eine nahtlose Übernahme der in Westdeutschland etablierten Planungs- und Förderpraxis konnte allerdings nicht erfolgen. Der Übergang von der sozialistischen Staatsordnung hin zum föderal-demokratischen System der Bundesrepublik erzwang einen tiefgreifenden Auf- und Umbau der politischen Institutionen, des Verwaltungsaufbaus und der hierarchischen Organisation des Verwaltungshandelns. Die Entwicklung der Programmstruktur seit der Wende ist ein Spiegel der Herausforderungen und der sich wandelnden Problemlagen insbesondere in den neuen Ländern. Die Konzentration der Fördermittel auf diese verdeutlicht zudem den hohen Stellenwert, den die ostdeutschen Länder bei der Städtebauförderung in den letzten 20 Jahren eingenommen haben. Die Städtebauförderung zielt auf eine Stärkung der Attraktivität der Städteund Gemeinden als Wohn- und Wirtschaftsstandort ab und ist dabei insbesondere auf den Abbau städtebaulicher Missstände ausgerichtet. Bei einem Blick auf die Bevölkerungsentwicklung in Ostdeutschland wird aber klar, dass die strukturellen Schwierigkeiten in den Kommunen mit städtebaulichen Maßnahmen allein nicht zu kompensieren sind. Wie gute Beispiele zeigen, ist jedoch der Beitrag der Städtebauförderung zur Überwindung der erheblichen städtebaulichen Probleme in den ostdeutschen Städten nach der Wende unverkennbar.
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Nr. 10/11
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S. VIII-IX, 745-758