Informeller Urbanismus. [Themenheft].

Steiner
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Steiner

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Stuttgart

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0303-2493

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ZLB: Kws 155 ZB 6802
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Über lange Zeit war die Fachdiskussion über Informalität in der Stadtentwicklung auf Entwicklungsländer und Krisenregionen bezogen und mit fehlenden formellen Regelungsstrukturen und notdürftigen Infrastrukturen, nicht selten mit Illegalität assoziiert. Dies ist jedoch eine Verkürzung, die das Naheliegende ausblendet: die Bedeutung des Informellen auch in den postindustriellen Ländern. Denn in europäischen und nordamerikanischen Städten werden immer öfter konventionelle Top-Down-Planungsansätze mit ihren tradierten Akteurskonstellationen hinterfragt. Aktuelle Konzeptionen urbaner Governance sehen die Produktion von Räumen nicht länger von den Planungen der Kommune ausgehend. Demnach entwickeln sich die Räume als Konglomerat von in weiten Teilen informellen Prozessen durch Eigeninitiative von unternehmerischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Aus diesem Grund wird das Informelle in diesem Heft neu betrachtet: als allgegenwärtiger Bestandteil städtischen Lebens und von Stadtentwicklungspolitik.

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S. I-XII, 85-156

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Informationen zur Raumentwicklung; 2014, 2