Aufbau von Kapitalstock und Vermögen in Ostdeutschland. Der lange Weg zur Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse.
Mohr
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Mohr
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DE
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Tübingen
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ZLB: 97/151
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DI
S
S
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Abstract
Die Anstrengungen, die seit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten im Oktober 1990 zur Angleichung des Lebensstandards in den fünf neuen Bundesländern unternommen wurden, sind in ihren finanziellen Aufwendungen mit denen des sogenannten Wirtschaftswunders nur annähernd zu vergleichen. Die gewaltigen Summen, die nach dem Zusammenbruch eines maroden Systems in die Wirtschaft und in die Infrastruktur investiert wurden, greifen erst teilweise und müssen noch über viele Jahre hinweg getätigt werden. Die Arbeit setzt sich mit der Kapital- und Vermögensbildung seit 1990 in den neuen Bundesländern auseinander. Gemessen an den Faktoren Löhne, Renten, Einkommen, Konsum und Ersparnis werden vorhandene Angleichungstendenzen untersucht, die aber von einer extrem fehlenden Vermögensbildung überschattet werden. Der Autor versucht die Gründe für diese Fehlentwicklung aufzuspüren. Dazu wird der bisherige Aufbau von Vermögenswerten als Grundlage für den Erwerb von Eigentum angesehen, so daß die Erwerbssituation in den neuen Bundesländern als problematisch einzuschätzen ist, da hier wesentliche Elemente für eine prosperierende Privatwirtschaft immer noch fehlen. mabo/difu
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XI, 223 S.
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Schriften zur angewandten Wirtschaftsforschung; 74