Gewässerentwicklungsplanung für einen Kinzigabschnitt beim Pegel Hanau.
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Datum
2017
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DE
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Darmstadt
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EDOC
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Zusammenfassung
Im Zuge der Arbeit werden zu Beginn allgemeine Grundlagen einer Gewässerentwicklungsplanung betrachtet sowie die relevanten Daten des Planungsgebietes erhoben. Nach einer Bestandsaufnahme, in der anhand einer Ortsbegehung die Gewässermorphologie sowie bestehenden Nutzungen und vorhandene wasserwirtschaftliche Anlagen ermittelt werden, wird der heutige potenziell natürliche Gewässerzustand (hpn-Zustand) abgeleitet. Hierauf basierend wird der Ist-Zustand des Planungsgebietes ermittelt. Im Anschluss werden im Rahmen der Zielformulierung mehrere Varianten entwickelt und bewertet sowie eine Vorzugsvariante bestimmt. Unter Berücksichtigung der vorherrschenden Zielkonflikte und Restriktionen wird dann das spezifische Leitbild des Planungsgebietes hergeleitet. Zusätzlich wird unter Beachtung hydraulischer, morphologischer, physikalischer und praktischer bzw. logistischer Bedingungen eine Standortanalyse der Ultraschall-Durchflussmessanlage durchgeführt, um langfristig zuverlässige Messergebnisse zu gewährleisten. Der Vorschlag verschiedener Maßnahmen und ihre Darstellungen in einem maßstabsgetreuen Plan kennzeichnen den letzten Schritt in der Gewässerentwicklungsplanung. Mit Hilfe eines Hochwasserneutralitätsnachweises - berechnet auf Basis des Programmsystems HecRAS (1D-HN-Modell) - wird nachgewiesen, dass die im Rahmen der Gewässerentwicklungsplanung durchgeführte Umgestaltung der Gewässerlaufes keine Verschlechterung der Hochwassersituation bedeutet. Eine mit HecRAS durchgeführte Pegelstandortanalyse überprüft den gewählten Standort der Ultraschall-Durchflussmessanlage zudem auf seine Eignung. Die Erstellung eines Bauablaufplanes samt Angabe der benötigten Zuwegbarkeiten, eine Abschätzung der zu erwartenden Kosten sowie die Empfehlungen für Gewässerunterhaltungsmaßnahmen schließen die Untersuchung ab.
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Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
XII, 168 S., Anh.