Versickerungsmöglichkeiten in Gießen.

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Gießen

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ZLB: 4-2002/3673

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Abstract

Das Regenwasser fließt in bebauten Gebieten von Dächern, befestigten Hofflächen und Straßen in das öffentliche Kanalnetz. Abhängig davon, ob es sich dabei um eine Misch- oder Trennkanalisation handelt, wird es über die Kläranlagen oder direkt in die Oberflächengewässer geleitet. In beiden Fällen steht es dem vollständigen Wasserkreislauf nicht mehr zur Verfügung und trägt nicht mehr zur Grundwasserneubildung bei. Vielmehr führt die direkte Ableitung des Niederschlagwassers zu einer Überlastung der Kanalsysteme und der Kläranlagen. Da im Stadtgebiet durch Neu- und Umbaumaßnahmen zusätzliche Flächen versiegelt werden, ist es wichtig, bereits im Vorfeld geplanter Baumaßnahmen nach Alternativen für die Verwertung des Niederschlagwassers zu suchen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist die Regenwasserversickerung sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Gesichtspunkten eine sinnvolle Möglichkeit, das Niederschlagwasser auf dem Grundstück dem Grundwasser wieder zuzuführen. Die Schrift gibt Bauherren, Planern, Architekten und allen interessierten Personen einen Überblick über die Untergrundverhältnisse und damit die Versickerungsmöglichkeiten im Stadtgebiet von Gießen. sg/difu

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32 S.

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Gießener Umweltstudien