Hochbelastete Abwässer effizient reinigen. Praktische Erfahrungen mit dem Adsorptions-Belebungs-Verfahren.
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1986
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ZZ
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SEBI: Zs 2361-4
IRB: Z 758
BBR: Z 12a
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Zusammenfassung
Das Adsorptions-Belebungsverfahren wurde in den 70er Jahren unter der Leitung von Prof.Dr.-Ing. Boehnke entwickelt und wurde als zweistufiges Verfahren seitdem mit Erfolg zur Klärung normalbelasteter wie hochbelasteter Abwässer in 14 Kläranlagen angewendet. Die Schlammkreisläufe der sehr hoch belasteten Belebungsstufe und der zweiten schwach belasteten Belebungsstufe sind strikt voneinander getrennt, so dass sich zwei grundverschiedene Biozönosen ausbilden. Da in der Regel nicht die Stoffwechselaktivität der am Abbau beteiligten Organismen sondern das geringe Substratangebot die Abbauleistung begrenzt, ist der Einsatz zweistufiger Verfahren besonders günstig, denn in der ersten hochbelasteten Stufe kann die Substratverwertungskapazität von Bakterien besser genutzt werden, und in der zweiten Stufe kann bei entsprechend niedrigerer Raum- und Schlammbelastung eine gute Ablaufqualität eingehalten werden. Die Autoren berichten über zahlreiche Beiträge zur Abwasserreinigung im zweistufigen Verfahren, u.a. zur betrieblichen Konzeption, zur Prozessstabilität, zur Nutzung der Schlämme und den Faulgasen, zum Lauge- und Säurebindungsvermögen der Belebtschlämme und zum Thema der Massenbilanzen bei der Zufügung von schwer abbaubaren ausgewählten Kohlenwasserstoffverbindungen. Der Reinigung von Sickerwasser aus Hausmülldeponien wird ein besonderer Abschnitt gewidmet. (Mo)
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Umwelt.VDI, Düsseldorf (1986), Nr.1, S.73-74, 76-79, Abb.