Kultur als Gestaltungskraft: Kulturhauptstadt RUHR.2010.
Luchterhand
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Luchterhand
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DE
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Köln
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0038-9048
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ZLB: 4-Zs 345
BBR: Z 212
BBR: Z 212
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Abstract
Die Idee "Kultur für alle", die in den 1970er Jahren die deutsche Kulturpolitik bestimmt hat, wurzelt wesentlich im Ruhrgebiet und geht zurück auf die Eröffnung des Museums Folkwang im Jahr 1922. Das Folkwang-Leitbild setzt auf soziale Teilhabe und auf ein Zusammenspiel aller Künste, auch in und mit der Architektur. So setzt auch die Programmarbeit für die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 auf Partizipation sowie das Wechselspiel der künstlerischen Genres und enthält damit eine zeitgemäße Interpretation der Folkwang-Idee. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für RUHR.2010 ist das Gesamtkonzept mit seiner kulturpolitischen, programmatischen und personellen Konsistenz und Kontinuität. Dem Konzept liegt der Gedanke einer aktivierenden Kulturpolitik zugrunde. Es ist gelungen, Akteure aus allen Bereichen des kulturellen Lebens - der öffentlichen Hand, der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft - mit ihren jeweils eigenen Potenzialen für das Kulturhauptstadtprogramm zu mobilisieren. Der Leitfaden des Programms wurde schon in der Bewerbungsphase zur Kulturhauptstadt Europas entwickelt: Das Ruhrgebiet mit 53 Städten und 5,3 Millionen Einwohnern macht die Geschichte vom Zusammenwachsen zur neuen Metropole deutlich. Die drei Leitthemen lauten: Mythos Ruhr begreifen, Metropole gestalten und Europa bewegen. Diese durchziehen die sechs Programmfelder Bilder, Theater, Musik, Sprache, Kreativwirtschaft und Feste. In dem Beitrag werden drei wesentliche Felder in ihrer Wirkung beleuchtet: Kultur als sozialer Faktor; Kultur als Wirtschaftsfaktor; Kultur als Stadtentwicklungsfaktor.
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Journal
Der Städtetag
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Nr. 4
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S. 11-14