Die kommunale Energiewende - Neue Wege erfordern neue Ideen.
Gemeindetag Baden-Württemberg
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Gemeindetag Baden-Württemberg
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Stuttgart
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
item.page.type
item.page.type-orlis
relationships.isAuthorOf
Abstract
Mit der Energiewende stehen die baden-württembergischen Städte und Gemeinden vor großen Herausforderungen, denn der Umbau des Energieversorgungssystems wird auch den Umbau der Landschaften und Städte vorantreiben. Die konkreten Maßnahmen zum Klimaschutz, sowohl bei der Energieeinsparung als auch bei der Energieerzeugung, wirken sich direkt auf die Gestalt der gebauten Umwelt aus. Daher müssen diese neuen Einflussfaktoren konstruktiv in die Planungsprozesse der Landschafts- und Stadtplanung eingebunden werden. Außerdem gilt es, die Bürgerinnen und Bürger in die Planungsprozesse einzubeziehen. Alle Akteure müssen gemeinsam verhindern, dass keine Reibungsverluste auf planerischer Ebene entstehen, um Natur und Landschaft im besiedelten und unbesiedelten Bereich so zu schützen, zu pflegen und zu entwickeln, dass die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts, die Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, die Tier- und Pflanzenwelt nachhaltig gesichert werden. Die rechtlichen Grundlagen für einen deutlichen Ausbau der Windenergie wurden mit dem Landesplanungsgesetz geschaffen, das 2013 in Kraft tritt. Mit dem Flächennutzungsplan und dem Bebauungsplan können Städte und Gemeinden die Standorte für Windkraftanlagen mit der Ausweisung von Vorrangebieten steuern und damit ihre Kulturlandschaft schützen. Es ist ratsam, als zentral planerisches Konzept die harten Kriterien wie Abstandsflächen, Denkmalschutz und Windhöffigkeit zu prüfen und die weichen Kriterien wie Landschaftsbild, Fremdenverkehr und Erholungsnutzung zu bewerten. Bei der energieorientierten Stadtentwicklung lag das Augenmerk bisher überwiegend auf Einzelmaßnahmen. Doch bei der energetischen Stadterneuerung sind Einzelmaßnahmen nicht von Bedeutung, sondern deren Zusammenwirken sowie die Ausweitung des räumlichen Handlungsfeldes vom Gebäude auf das Stadtquartier und die gesamte Stadt. In dem Beitrag wird die Rolle von Landschaftsarchitekten, Stadtplanern und Architekten im Zusammenhang mit der Energiewende definiert. Sie können Kommunen dabei unterstützen, Zielkonflikte zu analysieren, Kompetenzen zu bündeln, anspruchsvolle Prozesse zu moderieren und diese in letzter Konsequenz auch umzusetzen.
Description
Keywords
Journal
Die Gemeinde
item.page.issue
Nr. 18
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
S. 702-707
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
item.page.subject-tt
Stadtplanung, Städtebau, Stadterneuerung, Gebäude, Wohnsiedlung, Stadtquartier, Stadtbild, Energieeinsparung, Sanierungsmaßnahme, Energiegewinnung, Alternativenergie, Energieträger, Windenergieanlage, Planungsinstrument, Flächennutzungsplan, Landschaftsplanung, Landschaftsschutz, Landschaftsbild, Planungsprozess, Bestandsaufnahme, Partizipation