Resilienz als Strategie in Raumentwicklung und Raumordnung.

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Argumentiert wird, dass für die Raumentwicklung und Raumordnung das Resilienzkonzept eine zeitgemäße Ergänzung und Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsprinzips bedeutet. Es wird dargelegt, dass mit dem Resilienzkonzept gegenüber dem Nachhaltigkeitsprinzip ein doppelter Perspektivwechsel vollzogen wird. Dieser wird abgeleitet aus der Diagnose einer neuen Qualität potentieller Bedrohungen und Gefährdungen von Städten und Regionen, die als gravierend und existentiell wahrgenommen werden. Diese können in unserer hochvernetzten Welt in unterschiedlichen Teilsystemen der Gesellschaft (Umwelt, Ökonomie, Technik, Soziales) und in unterschiedlichen Regionen der Welt gleichzeitig auftreten, was wiederum zu einer pragmatischen Einsicht in die Grenzen wissenschaftlicher Prognosefähigkeit zur Verhinderung dieser Gefährdungen geführt hat. Fünf Schlüsselfaktoren werden als grundlegend für die Resilienzbildung von Städten und Regionen bewertet: Redundanz, Dezentralität, Kommunikation und "Governance of Preparedness", Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in den Planwerken sowie Vernetzung. Es wird skizziert, welche (neuen) Verfahren und Instrumente sich daraus für die Raumentwicklung und Raumordnung ergeben können. Als zentral wird die Entwicklung und Implementation des Instruments einer Resilienzprüfung bewertet, die zusammen mit der Umweltverträglichkeits- und Nachhaltigkeitsprüfung Grundlage künftiger Planwerke zu sein hat.

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21 S.

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