Die Zukunft des Wohnungsbaus liegt im Bestand - Regionale Zusammenarbeit zur Gewinnung neuer Flächenpotenziale. Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt PFIF.

Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg

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Stuttgart

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ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333

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Abstract

Neben den bekannten Folgen des Flächenverbrauchs wie der Zersiedelung der Landschaft und der Versiegelung wertvoller Böden sind es insbesondere der demographische Wandel und eine zunehmende Sensibilisierung gegenüber den Folgekosten der Flächeninanspruchnahme, die einen bewussten Umgang mit Boden und Fläche verlangen. In Baden-Württemberg wurden im Jahr rund 2.500 Hektar für Siedlung und Verkehr neu in Anspruch genommen, vergleichbar einer Größenordnung von rund 3.700 Fußballfeldern. Daher hat die Landesregierung sich das Ziel "Netto-Null an Flächenverbrauch" gesetzt. Flächenmanagement auf kommunaler und regionaler Ebene ist ein dafür notwendiges Werkzeug. In diesem Zusammenhang wird in dem Beitrag das vom Land Baden-Württemberg geförderte Projekt "Praktiziertes Flächenmanagement in der Region Freiburg (PFIF)" vorgestellt. Das unter der Leitung des Öko-Instituts e.V. in den Jahren 2008 bis 2010 durchgeführte Projekt PFIF verfolgte das Ziel, ein praxisorientiertes und breit vernetztes Siedlungsflächenmanagement in der (Noch-)Wachstumsregion Freiburg langfristig zu etablieren. Es wurde deutlich, dass sich nur in gegenseitiger Abstimmung und durch gemeinsames Vorgehen wirksam neue Prozesse in Gang setzen lassen. Neben den Gemeinden der Region Freiburg waren die Planungsbehörden (die Landratsämter der Landkreise Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald, das Regierungspräsidium Freiburg und der Regionalverband Südlicher Oberrhein), die Region Freiburg sowie Vertreter der Kredit- und Immobilienwirtschaft, Freie Stadtplaner, die regionale Wirtschaftsförderung und Unternehmensvertreter aktiv in das Projekt oder in einzelne Projektbausteine eingebunden. Als kommunikatives Bindeglied gewährleistete das "Forum Regionales Flächenmanagement" den Austausch. Ein Projektschwerpunkt lag bei einer gemeinsam erarbeiteten und regional abgestimmten Vorgehensweise zur Erfassung und Bemessung der vorhandenen Innenentwicklungspotenziale. So wurde eine Baulückenbörse eingerichtet, an der in der Pilotphase zehn Städte und Gemeinden beteiligt sind.

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Die Gemeinde

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Nr. 24

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S. 968-971

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