Benachteiligende Wohnbedingungen vor dem Spiegel eines Prozessmodells der nachhaltigen Stadt(teil)entwicklung. Eine empirische Untersuchung am Beispiel der Stadt Karlsruhe - vom Nachkriegsphänomen "Obdachlosigkeit" zum sozialen und baulichen Problem "Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf".

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Karlsruhe

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ZLB: 4-2007/840
ZLB: 2008/432

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Zusammenfassung

Die auf empirischer Untersuchungen gestützte Arbeit will am Beispiel der Stadt Karlsruhe überprüfen, inwieweit soziologische Theorien über soziale Ungleichheit und Segregation für die kommunale Praxis mittlerer Großstädte Bedeutung haben, welche Rolle Methoden der empirischen Sozialforschung dabei spielen und schließlich, ob Stadtsoziologie Beratungsfunktion für die Stadtpolitik hat. Die Arbeit liefert zunächst theoretische Perspektiven zur Analyse benachteiligter Wohnbedingungen, zum Sozialen Wohnungsbau, kommunaler Wohnungspolitik und dem Wandel der Wohnbedingungen und unternimmt den Versuch, einen Überblick über ein halbes Jahrhundert "benachteiligte Wohnbedingungen" in Karlsruhe zu geben. Im empirischen Teil werden aufbauend auf mehrstufige Befragungen - in einem kleinräumigen Monitoringverfahren - Sozialprofile der Wohngebiete mit benachteiligten Wohngebieten erstellt, die Grundlage für Sozialpolitik einerseits und Konzepte der Stadtsoziologie andrerseits sein können. Mit diesem Thema beschäftigt sich der Folgeabschnitt, in dem er sanierungsbezogene Sozialplanung als Chance zur Partizipation und Überwindung sozialer Benachteiligung allgemein im Prozessmodell der nachhaltigen Stadt(teil)entwicklung, speziell im Programmansatz der "sozialen Stadt" untersucht. goj/difu

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284 S., Anh.

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