Festung Europa. Das Ausmaß der Abneigung gegenüber Immigranten in der Europäischen Gemeinschaft zu Beginn der 90er Jahre.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Abwehrende und feindliche Einstellungen gegenüber Immigranten haben im Vergleich zu 1988 in den Ländern der Europäischen Gemeinschaft zu Beginn der 90er Jahre deutlich zugenommen. Der weitaus größte Zuwachs ethnozentrischer Orientierungsmuster ist in Italien und Griechenland zu verzeichnen. In der Periode zwischen 1988 und 1993 erweisen sich Belgier, Franzosen, Deutsche, Dänen und Briten als besonders anfällig für ethnozentrische Orientierungsmuster. Eine regionale Analyse, durchgeführt für Italien und Frankreich, zeigt ein paralleles Wachstum von ethnozentrischen Orientierungsmustern und den Wahlerfolgen rechtsextremer Parteien. Dies deutet darauf hin, daß Ethnozentrismus eine Möglichkeit bietet, individuelle Problemlagen zwar nicht zu beseitigen, aber doch zu überdecken. Die Selbstdefinition über die Eigengruppe gibt ein Gefühl der Zugehörigkeit und der Sicherheit, welches durch den Verlust sozialer Bindungen in modernen Gesellschaften immer schwerer zu erreichen ist. Zudem legitimiert es - in einer Zeit wirtschaftlicher Rezession - die Abwehr fremder Konkurrenten um heimische Ressourcen. - (Verf.)
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Nr.5/6
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S.321-334