Mobilitätsverbund und Mobilpakete: Zusammenbringen, was zusammen gehört.
Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik
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DE
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Bielefeld
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0941-9225
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ZLB: 4-Zs 3327
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
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Abstract
Ein wichtiges verkehrspolitisches Ziel ist es, dass der öffentliche Verkehr (ÖV) mit dem Individualverkehr (IV) optimal zusammenwirkt. Dies geschieht etwa beim Park-and-Ride. Bezogen auf den Gesamtverkehr spielen solche intermodalen Reiseketten aber nur eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist es, die so genannte Multimodalität zu fördern. Dabei wird nach dem Motto "für jeden Weg das richtige Verkehrsmittel" flexibel entschieden. Doch das wesentliche Hemmnis für Multimodalität ist der Besitz eines eigenen Autos, das in weiten Teilen der Bevölkerung immer noch als Statussymbol gilt. Das eigene Auto ist fast immer startklar und verhindert die Nutzung anderer Verkehrsmittel. Genau an diesem Dilemma setzt das in dem Beitrag beschriebene Konzept Mobilitätsverbund oder Mobilpaket an. Das Konzept ermöglicht eine umfassende Mobilität nach der Devise "Nutzen statt besitzen". Zentral ist die Verknüpfung von Öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) mit Car-Sharing. Der typische Mobilpaket-Kunde hat eine ÖPNV-Jahreskarte, eine Bahncard und ein eigenes Fahrrad, aber keinen eigenen Personenkraftwagen. Folglich richtet er sich routinemäßig auf die Fahrt mit Bussen, Bahnen und Fahrrad aus, kann aber jederzeit auf ein Car-Sharing-Fahrzeug zugreifen. Darüber hinaus können weitere Verkehrsangebote wie Lieferdienste oder auch Taxifahrten zu Sonderkonditionen genutzt werden. So verändert sich die Verkehrsmittelnutzung erheblich zugunsten des Umweltverbundes, ohne dass die eigene Mobilität eingeschränkt würde.
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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik
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Nr. 2
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S. 41-42