Finanzialisierung in Ostdeutschland.

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Berlin

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ZLB: Kws 165/260

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Abstract

Die Finanzialisierung als Bedeutungsgewinn der finanzwirtschaftlichen Akteure gegenüber den realwirtschaftlichen Akteuren nimmt in Ostdeutschland einen speziellen Verlauf. Aufgrund der ökonomischen Schwäche zahlreicher ostdeutscher Regionen sind die dortigen öffentlichen und privaten Einnahmequellen leichter für eine Finanzialisierung zugänglich. Der kleinteilige, extern kontrollierte ostdeutsche Unternehmenssektor ist dagegen vor einem Zugriff von Finanzinvestoren stärker geschützt. Wenn Finanzinvestoren Unternehmen in Ostdeutschland übernehmen, dann fließen die dabei erzielten Gewinne überwiegend an regionsexterne Finanzzentren. Bei den Auswirkungen der Finanzialisierung auf die Regionalentwicklung ist demnach zwischen privatem und öffentlichem Sektor zu unterscheiden.

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111-122

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