"Socialist cities" under post-Soviet conditions. Symbolic changes and new ways of representation.

Leibniz-Institut für Länderkunde
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Leibniz-Institut für Länderkunde

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Leipzig

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0943-7142

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ZLB: Kws 165 ZB 2033

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Abstract

"Sozialistische Städte" unter postsowjetischen Bedingungen: Symbolische Verschiebungen und neue Darstellungsarten. - Der Bau der sogenannten "sozialistischen Städte" (Sotsgorods), der in der UdSSR in den 1920er und 1930er-Jahren vorangetrieben wurde, hat sich als eines der radikalsten und größten urbanen Experimente des 20. Jahrhunderts erwiesen. Dieses Projekt sollte einen komplett neuen urbanen Raum schaffen, der das Konzept eines idealen sozialen Lebensraums und eines utopischen Traums von der "Stadt der Zukunft" verkörperte. Mit dem Fall des Sozialismus wurde aus allen "sozialistischen Städten" eine Art "zerstörter" Raum, der seine funktionelle Bedeutung, seine symbolische Relevanz und jegliches klares Narrativ verloren hatte. Der Artikel versucht aufzuzeigen, wie "sozialistische Städte" in die gegenwärtige urbane Realität und die symbolischen Kontexte der postsowjetischen Zeit eingebettet werden. Aus diesem Grund soll untersucht werden, ob die Räume der früheren "sozialistischen Städte" heutzutage in der Lage sind, neue symbolische Bedeutung zu erlangen und dadurch die vorherige Bedeutung zu ersetzen und, wenn ja, wie diese Bedeutung unter den gegenwärtigen Bedingungen wiedergegeben werden kann. Der Autor konzentriert sich auf das Beispiel des Uralmash-Bezirks in Jekaterinburg (Russland), das in den 1930er-Jahren als exemplarische sozialistische Stadt errichtet wurde und eine der am schnellsten wachsenden urbanen Siedlungen der UdSSR wurde. Die Arbeit untersucht symbolische Darstellungen des Uralmash-Bezirks der postsowjetischen Zeit und zeichnet dadurch die Verschiebungen bekannter Narrative nach, die in den letzten Jahrzehnten neue symbolische Grenzen dieses urbanen Raums definiert haben. Es wird geltend gemacht, dass die Transformation und Veränderung der "sozialistischen Städte" unter postsowjetischen Bedingungen nicht nur von neuen Stadtplanungsinitiativen abhängig sind, sondern auch von den neuen Symbolen und Bedeutungen, die eine klare Vision dieser Räume im gegenwärtigen sozialen und kulturellen Kontext vermitteln könnten.

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Europa Regional

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Nr. 2

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S. 30-44

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