Vorausberechnuna der Bevölkerung der Stadt Essen. Bevölkerungsprognose 2005, 2010 und 2015

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Essen

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ZLB: Zs 6874-2005/15-4

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ST

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Abstract

Die Bevölkerungszahl der Stadt Essen wird nach dieser Vorausberechnung, die die neuesten Entwicklungen im Bereich der Bevölkerungsbewegung einbezieht, nicht so stark abnehmen wie bisher prognostiziert - ca. 8,7 % innerhalb von 15 Jahren oder 0,6 % pro Jahr. Eine wirksame Reduzierunq der Abnahme der Bevölkerung kann nur über höhere Zuzugs- bzw. geringere Wegzugszahlen erreicht werden. Die Prognoseergebnisse zeigen auch deutlich, dass das Lebensalter der Essener Bevölkerung durchschnittlich ansteigt. Die Zahl Zahl der Kinder und Jugendlichen wird bis 2015 um ca. 22 % ablehmen, während sich die Zahl der über 65-Jährigen bis 2015 leicht um 1 % erhöht. Bei Betrachtung der erwerbstätigen Bevölkerung fällt auf, dass die Zahl der älteren Erwerbstätigen (45 bis 64 Jahre) nahezu gleich bleibt, während die Zahl der jüngeren Erwerbstätigen (16 bis 44 Jahre) um 15 % sinken wird. Der wesentliche Grund für das stetige Absinken der Bevölkerungszahl ist eindeutig die rückäufige Geburtenrate, während die Zahl der Sterbefälle steigen wird. Durch geeignete Maßnahmen muss angestrebt werden, dass möglichst junge Familien auf einen Wegzug verzichten bzw. aus anderen Städten und Gemeinden nach Essen ziehen. Damit könnte auch der sich ständig verschlechternden Alterstruktur entgegen gewirkt werden. difu

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90 S.

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Beiträge zur Stadtforschung; 34