Potentielle Grundwasserneubildung. Zusammenhänge und Bewertungen. Voraussetzung für angepaßte Nutzungskonzepte in der Landschaftsplanung.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 97/1436-4

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Abstract

Die Untersuchung soll zu Methoden beitragen, die die Auswirkung der Veränderungen der Nutzungsstruktur auf die Menge des neu zu bildenden Grundwasser als Grundlage für die Landschaftsplanung quantifizieren. Die Nachlieferung von Sickerwasser an den Untergrund kann für je 100 qm große Flächen sowie für die Gesamtfläche berechnet werden, wobei geschätzte oder empirische Werte für Offenland und den bebauten Raum zugrunde zu legen sind. Die Nachlieferung ist dabei nach ihrem Nutzen für alle naturhaushaltlichen Funktionen, die an hohe Sickerwasserraten gebunden ist, zu bewerten. Darunter ist die Neubildung förderfähigen Grundwassers nur eine Bewertungsmöglichkeit. Die Kommunen können Orientierungswerte für ihr Gebiet aufstellen. Da zur Bildung förderfähigen Grundwassers die kommunalen Grenzen überschreitende Räume beitragen, dürfen Einzelplanungen aber nicht isoliert betrachtet, sondern müssen auf größere Räume bezogen werden. Ebenso wie Versiegelung ist auch die Menge des zusätzlichen Trinkwasserverbrauches bei Siedlungserweiterung zu quantifizieren. Zumindest bei Neubaumaßnahmen lassen sich vertretbare Lösungen finden, die durch geeignete planungsrechtliche Lösungen zu stützen sind. eh/difu

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54 S., Anh.

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