Attraktivität hat ihren Preis: hohe reale Wohnkosten, weites Pendeln oder lange Warteschlangen.

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2198-8021

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Abstract

Höhere Mieten bzw. Immobilienpreise und/oder niedrige Löhne werden auf funktionierenden Märkten die höhere natürliche Standortattraktivität einer Region bzw. ein attraktiveres Angebot öffentlicher Güter ausgleichen, wenn die Menschen Wohn- und Arbeitsort frei wählen können. Wenn Lohn- und Mietenunterschiede zwischen lokalen Wohnungs- und Arbeitsmärkten durch staatliche Preisregulierung verhindert bzw. reduziert werden, dann führt das in einigen Regionen zu Nachfrage- und in anderen Regionen zu Angebotsüberschüssen. Wanderungsbewegungen, die Versorgungsengpässe verstärken können, werden ausgelöst. Auf Märkten mit Friktionen allerdings haben neben Preisen auch Mengen eine kompensatorische Funktion. Längere Suchzeiten auf lokalen Wohnungs- und Arbeitsmärkten wirken ebenfalls den Anziehungskräften attraktiver Standorte entgegen. Dieser Aufsatz stellt die grundlegenden Mechanismen dar und erläutert diese anhand stilisierter Fakten.

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Zeitschrift für Immobilienökonomie : ZIÖ = German journal of real estate research

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