Gewerbe- und Wohnvorortfunktion als siedlungsprägende Faktoren im Frankfurter Raum. Dargestellt am Beispiel der Gemeinden Kelkheim, Fischbach und Vockenhausen im Taunus.
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SEBI: CL 723
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DI
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Abstract
Aus einer Vielzahl von Faktoren schließt der Verfasser, daß die behandelten Siedlungen, die in der Vergangenheit vor allem durch die Möbelindustrie als siedlungsprägenden Wirtschaftsbereich bestimmt waren, ihren gewerblichen Charakter eingebüßt haben und eher als Wohnvororte in das größere Funktionsgefüge des Rhein-Main-Gebietes eingepaßt wurden. Diese Entwicklung wird bis in die vorindustrielle Phase zurückverfolgt, wobei der Verfasser verschiedene Zeiträume unterscheidet, die von der Möbelschreinerei als Hausgewerbe über die Möbelfabrikation als Hausindustrie und als selbständiges Gewerbe bis in die Nachkriegszeit hineinreichen. Dabei wird deutlich, daß vor allem in der jüngeren Vergangenheit die Zahl der Einwohner der behandelten Gemeinden mit arbeitsräumlichen Beziehungen nach außen erheblich stieg und somit die Funktion als Wohnvorort zunehmend vorgegeben war. cb/difu
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Keywords
Wohnvorort, Wohnvorortfunktion, Gewerbevorort, Möbelindustrie, Strukturwandel, Stadtgeschichte, Siedlungsgeschichte, Industrie, Wohnungswesen, Stadtgeographie, Gewerbe, Demographie
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Frankfurt/Main: Kramer (1965), 134 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.(phil.Diss.; Frankfurt/Main o.J.)
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Wohnvorort, Wohnvorortfunktion, Gewerbevorort, Möbelindustrie, Strukturwandel, Stadtgeschichte, Siedlungsgeschichte, Industrie, Wohnungswesen, Stadtgeographie, Gewerbe, Demographie
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Rhein-Mainische Forschungen; 56