(K)ein Ort Nirgends. Der Transitraum im urbanen Netzwerk.

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DE

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Karlsruhe

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ZLB: Kws 155/17

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Zusammenfassung

Gegenstand des Buches ist die Auseinandersetzung mit dem Ort und dessen Positionierung in einem urbanen Raumgeflecht, das sich durch seinen transitorischen Charakter auszeichnet. Während sich die städtischen Siedlungsstrukturen im Mittelalter noch durch einen in sich geschlossenen "Ortungsraum" definierten, sind es nun die Ausdehnung, die Überlagerung und die Gleichzeitigkeit von Ungleichzeitigem, die den urbanen Raum ausmachen. Folglich ist in einem solchen Raumgefüge dann auch nicht mehr der statisch fixierte Ort von Relevanz. Sowohl der urbane Raum als auch der Ort werden aus dem Blickwinkel eines sich aus unendlich vielen Wirklichkeiten und ständig sich in der Veränderung befindlichen Konstruktes verstanden - ein Konstrukt an dessen Entstehung wir aktiv beteiligt sind. Statt also noch wie in der Moderne die Instabilität des urbanen Raumes als das Symptom einer Krise zu begreifen und (Auswegs-) Möglichkeiten in vergangenen Denkansätzen oder Zuflucht in (utopischen) Zukunftsmodellen zu suchen, um der damit verbundenen unerträglich erscheinenden Ungewissheit besser aus dem Weg gehen zu können, ergreift das Buch genau diese Ungewissheit als Chance auf, um den Ort analysieren zu können. Denn nur über eine Veränderung, die eine Störung bzw. eine Unterbrechung im urbanen Raum impliziert, kann ein anderes und neues Phänomen auftreten - ob nun von sozio-kultureller oder architektonisch-städtebaulicher Natur.

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161 S.

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