Strukturverschiebungen in der Industrie infolge der Wirtschaftsrezession 1970-1976. Regionale u. branchenmäßige Beschäftigtenentwicklung

Speth, K. H.
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Datum

1976

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SEBI: Zs 3074-4
BBR: St Rh-Pf Mh
IRB: Z 1073

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Zusammenfassung

Der Beschäftigungsrückgang der Industrie im Vergleich zum höchsten Beschäftigungsstand fiel in Rheinland-Pfalz mit -12,3Prozent (51 000) etwas geringer aus als im Bundesgebiet mit -15 Prozent (1,3 Mio.). Besonders stark betroffen sind die Schuh-und Elektroindustrie, die Holz und die Kunststoff verarbeitende Industrie sowie die Textil- und Bekleidungsindustrie. Die chemische Industrie dagegen erwies sich mit einem nur geringen Abbau der Beschäftigten (-3,2 Prozent) als ,,große stabilisierende Kraft''. Ähnliches gilt für den Straßenfahrzeugbau (-4,8 Prozent) und eingeschränkt für den Maschinenbau (-7,2 Prozent). Hatten die Landkreise zwischen 1970 und 1973 noch einen Zuwachs an Arbeitsplätzen zu verzeichnen, mußten die kreisfreien Städte schon während dieser Zeit Arbeitsplatzverluste hinnehmen. Die konjunkturelle Abwärtsentwicklung zwischen 1973-1976 traf die Landkreise jedoch erheblich stärker. Am ungünstigsten verlief die Entwicklung in den Landkreisen Alzey-Worms und Trier-Saarburg, im Rhein-Hunsrück-Kreis und in der Stadt Landau, relativ günstig in den Landkreisen Cochem-Zell, Daun und in der Stadt Ludwigshafen. Für den Zeitraum 1970-1976 fallen die positiven Zahlen der Arbeitsplatzentwicklung in den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Germersheim und Cochem-Zell auf.

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Statistische Monatshefte Rheinland-Pfalz, Bad Ems 29 (1976), 10, S. 197-204, Kt.; Abb.; Tab.; Lit.

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