Von der Selbsthilfe als Kampf um's Überleben zum Kampf um Selbsthilfe für ein besseres Leben. Untersuchungsbericht zum Kampf um Selbsthilfe als Geschichte von Wohnungs- und Mieterkämpfen am Beispiel des Kiezes südlich der Wiener Straße in Kreuzberg SO 36

Jüttner, Heinrich/Hein, Peter
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1984

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SEBI: 84/4998-4

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Selbsthilfe ist ein Zeichen für eine gesellschaftliche Krisensituation. Die ökonomische Krise zwingt zu Einsparungen im Sozialbereich auf Kosten der an den Rand gedrängten Gesellschaftsteile. Selbsthilfe wird jedoch auch ohne diesen Zwang praktiziert: Selbsthilfe als Mittel, andere, selbstbestimmte Lebenszusammenhänge aufzubauen. Diese Untersuchung will historisch und dokumentarisch zu einem tieferen Verständnis der Situation der Selbsthelfer hinführen und Umfang und Selbstverständnis der heutigen Selbsthilfebewegung für Außenstehende transparent werden lassen. Das Untersuchungsfeld ist eingegrenzt auf den Kiez südlich der Wiener Straße in Berlin-Kreuzberg. Die Untersuchung geht bis in die Zeit des 19. Jahrhunderts zurück, als in diesem Gebiet wilde Siedelei in Baracken stattgefunden hat. Die anschließenden Kapitel befassen sich mit der Situation der Selbsthilfe nach der Bebauung (etwa 1880), gehen auf die wohnungspolitischen Bedingungen zwischen dem ersten Weltkrieg und der Machtergreifung der Nationalsozialisten ein, geben einen Überblick über die Wohnungspolitik des Regimes, gehen kurz auf die Trümmerzeit nach Kriegsende ein und befassen sich ausführlich mit der Geschichte der Selbsthilfe in den letzten 10 Jahren. im/difu

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Berlin: (1984), VI, 352 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.

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