Bildung und Freizeit für Arbeiter während des Krisenreichs. Der Bildungsverein für Arbeiter Lüneburg und seine bürgerlichen Förderer.

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Hamburg

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ZLB: 92/1881

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DI

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Abstract

Die besonderen Verhältnisse im Vereinswesen der hier behandelten Stadt im 19. Jahrhundert waren ausschlaggebend für diese Untersuchung. Mit der komplikationslos ablaufenden Verflechtung von bürgerlichen und Arbeiterinteressen in zahlreichen und verschiedenartigen Vereinen in Lüneburg bildet dies eine ernstzunehmende Ausnahme in Deutschland. In erster Linie beeinflußte das Bürgertum die Arbeiterschaft derart positiv, daß auch die Ständetrennung durch Wirtschaft und Politik keine nennenswerten Probleme mit sich brachte. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der kontinuierliche Weg der Arbeitervereine zu echten Bildungsvereinen mit einem hohen Niveau. Die in der Struktur und im Organisiertheitsgrad der Vereine liegende positive Mentalität durchdrang alle Bereiche der Gesellschaft und blieb auch nicht ohne Wirkung auf die Stadtgeschichte. Der forstschrittliche Sinn des Vereinswesens ging mit der zunehmenden Bürokratisierung und Politisierung durch sozialdemokratischen Einfluß verloren. Die Untersuchung folgt dem Vereinsleben bis zu dessen völliger Stillegung durch den Ausbruch des I. Weltkrieges. mabo/difu

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528 S.

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