Stickstoffelimination mit Tropfkörpern.

Oldenbourg
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Oldenbourg

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München

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ZLB: 96/3657

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DI
S

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Abstract

Zur Verminderung des Stickstoffeintrags in die Gewässer müssen, entsprechend den gesetzlichen Auflagen, alle kommunalen Kläranlagen über 5.000 Einwohnerwerte eine gezielte Stickstoffelimination durch Denitrifikation aufweisen. Aufgrund der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Belebungsverfahrens in den letzten Jahrzehnten liegen umfangreiche und langjährige Erfahrungen zur Denitrifikation vor. Beim Tropfkörperverfahren galt dagegen für die Stickstoffelimination bis in jüngster Zeit: Bei den Stickstoffverbindungen ist eine weitgehende Nitrifikation zu erreichen. Eine gezielte Verminderung der Stickstofffracht durch gesteuerte Denitrifikation ist dagegen nicht möglich. Bei einem Ausbau von Klärwerken mit Tropfkörpern zur Stickstoffelimination wurden diese daher in der Vergangenheit mit einem hohen Kostenaufwand durch Belebungsanlagen ergänzt oder gar vollständig ersetzt. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist es geboten, für die insgesamt 640 Tropfkörperanlagen der alten Bundesländer praktikable Lösungsmöglichkeiten zur gezielten Stickstoffelimination zu entwickeln. Im Rahmen dieser Arbeit werden zwei Verfahren auf ihre Anwendbarkeit in vorhandenen Kläranlagen (Sindelfingen und Spenge) experimentell untersucht. sg/difu

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197 S.

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Stuttgarter Berichte zur Siedlungswasserwirtschaft; 138