NPD-Hochburgen in Baden-Württemberg. Erklärungsfaktoren für die Wahlerfolge einer rechtsextremistischen Partei in ländlichen Regionen 1972-1994.

Duncker & Humblot
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Duncker & Humblot

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Berlin

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ZLB: 99/467

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DI

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Abstract

Es werden die Wahlerfolge der rechtsextremen NPD in Tuttlingen, Weinheim und Villingen-Schwenningen nach 1972-1994 analysiert. Nachdem die Begriffsdefinition Rechtsextremismus als Voraussetzung für die Analyse der Wahlerfolge der NPD diskutiert ist, folgt im zweiten Kapitel der Arbeit die Präzisierung der Fragestellung: Wie und warum sich die NPD trotz ihres seit Anfang der 70er Jahre begonnen Abstiegs zur Splitterpartei in einzelnen Städten als politische Kraft etablieren konnte. Die Fragestellung wird untersucht am Beispiel dreier baden-württembergischer Hochburgen (Tuttlingen, Weinheim, Villingen-Schwenningen), in denen sich die NPD über Jahrzehnte einen festen politischen Platz gesichert hat. Um zu vergleichbaren Ergebnissen und grundlegenden Aussagen zu kommen, erfolgt die Analyse unter vier Leitfragen: Wodurch zeichnen sich die Hochburgen der NPD in Baden-Württemberg aus? Wie kommt es zu den Erfolgen der Nationaldemokraten in Weinheim, Tuttlingen und Villingen-Schwenningen? Wie stark bestimmen die als wesentlich definierten spezifischen Wesensmerkmale des Rechtsextremismus das Auftreten der NPD im lokalen Raum? Genügen die vorhandenen politikwissenschaftlichen Erklärungsmuster? sg/difu

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284 S.

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Ordo politicus; 32