Kommunales Engagement im Ausbau von Carsharing für den ländlichen Raum.
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DE
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München
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0020-9511
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ZLB: Kws 305 ZB 6803
BBR: Z 153
IFL: I 809
BBR: Z 153
IFL: I 809
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Abstract
Ländliche Regionen sind im Allgemeinen durch große Herausforderungen im Bereich Mobilität gekennzeichnet, die sich unter anderem auf eine geringe Bevölkerungsdichte und die Notwendigkeit zum Zurücklegen von großen Wegstrecken zurückführen lassen. Rückläufige Fahrgastzahlen erschweren eine wirtschaftliche Bereitstellung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), so dass sich die Aufrechterhaltung einer bedarfsgerechten Infrastruktur in vielen ländlichen Bereichen Deutschlands zu einem ernstzunehmenden Problem entwickelt. Innovative Mobilitätsdienstleistungen - oftmals verbunden mit voranschreitender Digitalisierung - und Geschäftsmodelle können Abhilfe schaffen. Vor diesem Hintergrund setzt sich der Beitrag mit dem Mobilitätskonzept Carsharing im ländlichen Raum auseinander. Als Untersuchungsgegenstand dienen insbesondere Kommunen in ländlichen Regionen Baden-Württembergs. Es wurden sowohl Carsharing-Anbieter als auch Kommunen befragt. Nach Einschätzung der etablierten und kommerziell betriebenen Carsharing-Anbieter gelten ländliche Regionen als schwieriges Geschäftsfeld und Carsharing kann daher eher stationsbasiert etabliert werden. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass Carsharing im ländlichen Raum über Wachstumspotenzial verfügt. Dabei spielen insbesondere die kommunale Unterstützung, Bürgerengagement sowie Kooperationen mit beispielsweise ortsansässigen Unternehmen oder kommunalen Partnern wie Sparkassen und Stadtwerken und sonstigen Akteuren eine Schlüsselrolle bei der Steigerung des Potenzials dieser Mobilitätsform in ländlichen Gebieten. Ein Wachstum könnte laut befragten Carsharing-Betreibern mit "corporate carsharing" erschlossen werden. Neben der Übertragung der Mobilitätsdienstleistung auf einen externen Partner existieren noch weitere Organisationsformen, in denen Kommunen eine unterschiedlich stark ausgeprägte Rolle spielen. So betreiben manche Kommunen die Organisation des Carsharing in Eigenregie und greifen nur auf die Flotte eines Carsharing-Anbieters zurück.
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Internationales Verkehrswesen
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Nr. 3
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S. 64-67