Die Datenverkehrsfreiheit. Ein Beitrag zur Schutzgutdebatte im Datenschutzrecht.

Botta, Jonas
Heymanns
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Datum

2021

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Herausgeber

Heymanns

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Köln

Sprache

ISSN

0012-1363

ZDB-ID

5471-9

Standort

ZLB: R 620 ZB 7120

Dokumenttyp (zusätzl.)

RE

Autor:innen

Zusammenfassung

Ein freier Informationsverkehr und ein hohes Datenschutzniveau schließen sich grundsätzlich gegenseitig aus. Eine häufige Kritik am Regime der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) lautet deshalb, dass sein umfassender Regelungsanspruch technologische Innovationen und grenzüberschreitende Handelsbeziehungen ungerechtfertigt erschwere, ja teilweise sogar unmöglich mache. Ausweislich des Art. 1 DSGVO - zumindest seines Wortlauts - ist die Verordnung indes auch dem Schutz des freien Datenverkehrs verpflichtet. Fußt die DSGVO damit materiellrechtlich auf zwei Schutzgütern - dem Betroffenenschutz und dem freien Informationsverkehr? Ein solcher Dualismus hätte weitreichende Folgen für die Regelungstiefe des unionalen Schutzregimes. Seine Vorschriften dienten nicht mehr allein dazu, die Verarbeitung personenbezogener Daten zu reglementieren, sie müssten Datentransfers unter Umständen sogar aktiv fördern.

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Schlagwörter

Zeitschrift

Deutsches Verwaltungsblatt : DVBL

Ausgabe

5

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

290-296

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Sammlungen