Städtisches Grün unter Druck. Potenziale von Wasserquellen für Anpassung an den Klimawandel.
Patzer
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Patzer
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DE
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Berlin
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0948-9770
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ZLB: Kws 125 ZB 6810
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Abstract
Grünflächen im städtischen Raum werden als eine wichtige Säule in der Anpassung an den Klimawandel gesehen. Neben dem Hochwasser und Starkregen eindämmenden Retentionswirkungen von Grünflächen, sind das zum einen die physikalischen Effekte wie Kühlung beziehungsweise geringere Erhitzung durch Verdunstungsleistungen und geringere Wärmespeicherung als Mauerwerk. Zudem ist die Filterwirkung von Luftschadstoffen ein wichtiger Aspekt bei der Verbesserung der Luftqualität. Deshalb gilt es, das städtische Grün zu erhalten, es ansprechend und zugänglich zu gestalten sowie es auszuweiten. Neben Herausforderungen wie etwa Flächenkonflikte und -verfügbarkeit stellt sich die Frage der Wasserversorgung von Grünflächen in Trocken- und Hitzeperioden. Die Bewässerung von städtischem Grün mit aufbereitetem Trinkwasser ist in langen und heißen Sommern sehr kostenintensiv. Im Jahr 2018 wurden die Auswirkungen des Klimawandels besonders deutlich. Der Trinkwasserbedarf ist bei Hitzeereignissen höher als normal, was zu Nutzungskonflikten führt. Es bedarf daher anderer Ansätze als der Nutzung von Trinkwasser, um die Versorgung von Stadtgrün mit Wasser sicherzustellen. Derzeit werden in Forschungsprojekten neue Möglichkeiten umgesetzt. Diese Aktivitäten lassen sich in Bereiche einordnen, über die in dem Beitrag berichtet wird. Als alternative Wasserquellen werden die Nutzung von Fluss- und Regenwasser sowie die Aufbereitung von Grauwasser identifiziert.
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Stadt + Grün : das Gartenamt ; Organ der Ständigen Konferenz der Gartenbauamtsleiter beim Deutschen Städtetag
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Nr. 5
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S. 33-38