Unternehmensneugründungen. Eine empirische Analyse der Handelsregistereintragungen in Mittelfranken/Bayern von 1985 bis 1990.

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Erlangen-Nürnberg

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ZLB: 94/460-4

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Abstract

Mit der Untersuchung wird eine empirische Analyse der aus regional- und kommunalpolitischer Sicht bedeutsamen Aspekte von Unternehmensneugründungen vorgenommen. Untersuchungsgegenstand sind 3652 Neugründungen in Mittelfranken. Angesichts der "Wohnortorientierung" der Gründer führen regionalpolitische Bemühungen, besonders die zur kurzfristigen Arbeitsplatzbeschaffung von den Kommunen betriebene Industrieanwerbung, bislang lediglich zur Ansiedlung von Zweigstätten größerer Unternehmen. Die Eignung von Zweigwerken für eine nachhaltige Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur ist jedoch zweifelhaft. Die differenzierte Standortanalyse zeigt eine tendenziell deglomerative Wirkung von Neugründungen auf die Struktur wirtschaftlicher Regionalsysteme und prädestiniert Neugründungen damit als Träger regionaler Strukturpolitik. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse erscheinen Neugründungen als geeignet, externe Effekte und räumliche Disparitäten zwischen Ballungsräumen und peripheren Gebieten abzuschwächen und die Herstellung einer angemessenen Lebensqualität in allen Teilregionen einer Volkswirtschaft zu unterstützen. kmr/difu

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242, XXXIV S.

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