Funktionale Selbstverwaltung und Demokratieprinzip.

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Speyer

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0179-2318

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ZLB: 2006/2107
DST: Da 10/207

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DI

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Abstract

Es wird das Verhältnis zwischen funktionaler Selbstverwaltung und Demokratieprinzip untersucht, im Hinblick darauf, dass Verwaltungsträger, die nicht in streng hierarchische Ordnung der unmittelbaren Bundes- oder Landesverwaltung eingebunden sind, sich besonderen Legitimationsbedürfnissen ausgesetzt sehen. Dies gilt insbesondere für Träger der funktionalen Selbstverwaltung, denen oft das Relikt ständestaatlicher Ordnung anhaftet. Vor dem Hintergrund dieser Ressentiments gegenüber der Erscheinung vermeintlich atypischer Verwaltungseinrichtungen werden im Rahmen der Arbeit das Verhältnis und die wechselseitige Beeinflussung von funktionaler Verwaltung und Demokratieprinzip untersucht. In einem ersten Schritt wird auf Erscheinung, Begriff und Anspruch der funktionalen Selbstverwaltung eingegangen, um die hieraus gewonnenen Erkenntnisse im Anschluss dem Demokratieprinzip des Grundgesetztes gegenüber zu stellen. Im Schlussteil der Betrachtungen wird festgestellt, dass die funktionale Selbstverwaltung zwar einen besonderen Verwaltungstypus darstellt, aber deshalb keineswegs nur als verfassungsrechtlich geduldet eingestuft werden müsste, sondern aus dem Demokratieprinzip des Grundgesetzes heraus sogar eine positive Bejahung und Unterstützung erfährt. sg/difu

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58 S.

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Speyerer Arbeitsheft; 186