Autonomes Fahren. T. 2. Chancen, Herausforderungen und Handlungsfelder für öffentliche Akteure.

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München

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0020-9511

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ZLB: Kws 305 ZB 6803
BBR: Z 153
IFL: I 809

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Abstract

Mit der Verfügbarkeit leistungsfähiger und mobiler Informations- und Kommunikationstechnologien ist die einstige Utopie von selbstfahrenden Autos in greifbare Nähe gerückt. In dem Beitrag wird das Veränderungspotenzial des vernetzten und autonomen Fahrens dargestellt. Mit neuen Akteuren und veränderten Machtverhältnissen sind Auswirkungen auf die Stadt- und Verkehrsplanung zu erwarten. Ob positive oder negative Effekte überwiegen werden, hängt maßgeblich davon ab, ob es der öffentlichen Hand gelingt, die derzeit stark marktgetriebene Entwicklung mit ihren planerischen Zielen in Einklang zu bringen. Deshalb erscheint eine frühzeitige Auseinandersetzung mit möglichen Folgen und Handlungsoptionen sinnvoll und wichtig. Der Zeitraum vor der Markteinführung autonomer Fahrzeuge ist von entscheidender Bedeutung, um mit planerischen und legislativen Instrumenten einen Rahmen zu setzen, der eine positive Entwicklung des autonomen Fahrens bewirken kann. So könnte das vollautomatisierte Fahrzeug eine Sogwirkung auf Elektromobilität und Shared Mobility ausüben. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) könnte mit autonomen Fahrzeugen von Kostenreduzierungen profitieren. Darüber hinaus könnten autonome On-Demand-Flotten das öffentliche Verkehrssystem in Schwachlastzeiten und -räumen ergänzen.

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Internationales Verkehrswesen

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Nr. 2

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S. 46-48

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