Raum-Zeit-Probleme in der Kulturlandschaft.
Selbstverl.
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Selbstverl.
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DE
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Freiburg/Breisgau
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1435-8506
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ZLB: 2009/1217
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KO
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Abstract
Die Erforschung von Landschaften erfordert auch eine große methodische Vielfalt. Die Beiträge zur Jahrestagung der deutschen Sektion der Internationalen Gesellschaft für Landschaftsökologie (IALE-D) versuchen sich dieser Komplexität mit dem Thema "Raum-Zeit-Probleme in der Kulturlandschaft" zu nähern, wobei die praktische Anwendung der Landschaftsforschung im Zentrum steht. Die Beiträge haben drei Arbeitsschwerpunkte: 1. Wald als Kulturlandschaft - Noch heute sind Spuren der menschlichen Einwirkungen früherer Epochen in den Wäldern zu finden. In der Regel fehlen jedoch auf die Zukunft bezogene waldbauliche Konzepte für den Erhalt und die Förderung kulturlandschaftlicher Elemente und Flächen im Wald. Auch hinsichtlich ihrer Naturschutzrelevanz sind die Einflüsse früherer Nutzungen bisher kaum dokumentiert, obwohl § 1 des Bundesnaturschutzgesetzes den Schutz der Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Kulturlandschaften betont. 2. Wasserhaushalt und Gewässer: Während die Forschung sich bislang meist auf die reinökologischen Parameter von Gewässern konzentrierte, betonen innovative Projekte die kulturellen und kulturhistorischen Aspekte von Gewässern. Dabei werden gerade auch die künstlich geschaffenen oder vom Menschen stark veränderten Gewässer berücksichtigt und auf ihren Wert als Lebensraum hin untersucht. 3. Zoologische Aspekte der Landschaftsökologie: Zunehmender Flächenverbrauch und Zerschneidung der Landschaft einerseits, Freiwerden ökologisch hochwertiger Flächen in ungekanntem Ausmaß in Bergbaufolgelandschaften und Truppenübungsplätzen andererseits zeigen die Extreme, die den Lebensraum von Tieren in Deutschland und den angrenzenden Ländern charakterisieren. Fragen nach Bedeutung und Machbarkeit großräumiger Vernetzung von Lebensräumen und die Qualität von Korridoren und aktuelle Wiedereinwanderungen großer Wildtiere zeigen die Dringlichkeit der Themen.
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239 S.
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Culterra; 51