Hygienebewegung des 19. Jahrhunderts als vergessenes Thema von Stadt- und Architektursoziologie.

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SEBI: Zs 2552
IRB: Z 1023
BBR: Z 384

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Zusammenfassung

Ausgangspunkt der Darstellung ist die These, dass der "funktionelle Städtebau" wie auch die Formentwicklung der modernen funktionalen Architektur entscheidend von den Hygienevorstellungen des 19. Jahrhunderts bestimmt wurden. Die Hygienebewegung ihrerseits war wesentlich getragen von Ärzten, die ihre Wissenschaft als soziale Wissenschaft verstanden und Politik als "Medizin im großen" (Virchow). Allerdings verschafften nicht philantropische Rücksichten den Hygienikern Gehör, sondern vielmehr statistisch belegbare Nachweise über vermeidbare Verluste an Menschenleben und Arbeitskräften. (hez)

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Schlagwörter

Hygiene, Gesundheitswesen, Städtebau, Architektur, Stadtsoziologie, Geschichte, Gesetzgebung, Architektursoziologie, Sozialforschung, Bevölkerung/Gesellschaft, Sozialverhalten

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Die alte Stadt, Stuttgart 14(1987), Nr.2, S.140-163, Abb.;Lit.;Grundr.

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Hygiene, Gesundheitswesen, Städtebau, Architektur, Stadtsoziologie, Geschichte, Gesetzgebung, Architektursoziologie, Sozialforschung, Bevölkerung/Gesellschaft, Sozialverhalten

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