CCS: ein Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels - oder zu dessen Steigerung?

Dt. Fachverl.
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Dt. Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0931-0983

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ZLB: Zs 2985
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717

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Abstract

CCS gilt als neuer technologischer Großhoffnungsträger der Klimapolitik. Der Grund der Hoffnung liegt in einem Schluss in Mikrosystemperspektive. Der lautet: Wird bislang aus einer Anlage CO2 in die Atmosphäre entlassen und wird dieses in Zukunft an der Anlage aufgefangen und sicher unter der Erde verpresst, dann muss das einen mindernden Effekt auf Treibhausgasemissionen haben. Im Aufsatz wird darauf hingewiesen, dass diese Vormeinung vom positiven Netto-Emissionseffekt von CCS nicht generell gilt, das Vorzeichen des Effekts vielmehr von Zweierlei abhängig ist: von der Art des Prozesses, dem CCS nachgeschaltet wird; und vom Systemausschnitt, innerhalb dessen der Effekt zu analysieren versucht wird. Das Vorzeichen des Netto-Klimaeffekts von CCS hat als im Allgemeinen unbestimmt zu gelten. Um das sowie die politische Relevanz dessen, diese Frage nur unpräzise zu stellen, aufzuzeigen, werden zwei aktuelle multilaterale Regulierungsvorgänge, in denen CCS als Option politisch der Weg geebnet wird, daraufhin analysiert, wie in ihnen mit dieser Frage umgegangen wurde bzw. wird. difu

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Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht

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S. 141-154

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