Ruhestandsmigration und Reurbanisierung. Trends in Deutschland 1995-2012.
Springer
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Springer
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DE
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Heidelberg
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0034-0111
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ZLB: Kws 150 ZB 6820
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Abstract
In der Diskussion über die aktuellen Tendenzen der Binnenmigration der älteren Generation gibt es eine Kontroverse über einen möglichen Trendwechsel. Für frühere Generationen von Personen im Ruhestand ist in vielen Untersuchungen (in verschiedenen Ländern) nachgewiesen worden, dass ihre Umzüge eine Art counterurbanisation waren. Im Saldo zog die ältere Bevölkerung aus den Kernen der Agglomerationen an die Peripherie oder generell aus den Städten in die ländlichen Regionen. Strittig ist nun, ob es dieses Muster der Ruhestandsmigration weiterhin gibt, oder ob es neuerdings auch die Älteren zurück in die Städte zieht. Obwohl dieser neue Trend in den Medien, in der Politik und in der Immobilienwirtschaft häufig als Tatsache hingestellt wird, gibt es wenig empirische Belege dafür. In der hier vorgestellten Untersuchung wird der Frage nach dem Trendwechsel zur Reurbanisierung mit einer Aggregatdaten-Analyse nachgegangen. Basis ist eine Auswertung der Indikatoren und Karten zur Raum- und Stadtentwicklung (INKAR) für die Periode 1995-2012. Ergebnis der Analysen ist, dass es in Deutschland in der Tat einen bemerkenswerten Strukturwandel der Ruhestandsmigration gibt. Die "Stadtflucht" der Senioren ist deutlich zurückgegangen und es gibt immer mehr Großstädte (insbesondere in Ostdeutschland), die für diese Bevölkerungsgruppe positive Migrationssalden aufweisen.
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Raumforschung und Raumordnung
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Nr. 1
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S. 35-49