Europa der Regionen. Entwicklung und Perspektiven.

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DE

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Bonn

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0479-611X

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BBR: Z 194a
ZLB: Zs 988-Beil.1993-4
IRB: Z 881
IFL: Z 627

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Abstract

Bisherige Anstrengungen und Strategien der nachholenden Entwicklung haben ein weiteres Wohlstandsgefälle zwischen den peripheren Regionen (Irland, Portugal, Griechenland, Teile Spaniens und Italiens sowie die neuen Bundesländer) und den wirtschaftsstarken Zentren nicht verhindern können. Die Auflagen der Wirtschafts- und Währungsunion verpflichten die Mitgliedstaaten zu einer restriktiven Ausgabenpolitik und Haushaltsdisziplin, die gerade strukturschwache Regionen mit einem sozial brisanten Subventionsabbau treffen werden. Ohne ausreichende Finanzhilfe der EG (etwa nach Vorbild des bundesdeutschen Länderfinanzausgleichs) einerseits und ohne handlungsfähige, mit rechtlichen und administrativen Kompetenzen ausgestattete Regionen andererseits wird es den armen Ländern nicht gelingen, die Herausforderungen durch Arbeitslosigkeit und Umweltprobleme auf dezentraler Ebene zu bewältigen. Weitere Entvölkerungen und Wanderungsbewegungen in die jetzt schon überlasteten Ballungsräume werden dann eintreten. Schon aus Eigeninteresse können die reicheren Regionen dies nicht zulassen. Inwieweit die Regionen zu Innovationsfaktoren im ökonomischen und politischen Einigungsprozeß werden, hängt nicht nur von ihrer "außenpolitischen" Aufwertung ab, sondern auch davon, ob sie "intern" zu einer kreativen Ressourcenmobilisierung in der Lage sind. - (n.Verf.)

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Aus Politik und Zeitgeschichte

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B 20/21

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S.3-15

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