Entwicklung eines strategischen Prognosemodells für Krankenhausunternehmen in Deutschland.
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DE
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Berlin
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ZLB: 2009/1136
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DI
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Abstract
Die Krankenhauslandschaft befindet sich in einem Wandel. Gesetzliche Regelungen sowie der sich verstärkende Kostendruck bereiten vielen Krankenhäuser wirtschaftliche Schwierigkeiten. Es gilt als sicher, dass sich die Zahl der Krankenhäuser weiter deutlich verringern wird. Für ein Krankenhausunternehmen ist es essentiell, frühzeitig gegen die wirtschaftlichen Nöte zu steuern und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Das strategische Prognosemodell für Krankenhausunternehmen unterstützt die Krankenhausleitung bei der Analyse des eigenen Hauses und zeigt Schwachstellen auf. Es besteht aus vier Modulen, die aus den eingegebenen Daten Entscheidungsstrategien errechnen. Modul 1 benötigt als Input insgesamt 48 Kennzahlen aus den Bereichen Rentabilität, Erlös- und Aufwandssituation, Leistungsvolumen, Personalausstattung, Qualifikation des Personals, Investitionsfinanzierung, Internationalisierung und Modernisierung, Wettbewerb, Patientenklientel, medizinischer Fortschritt, Bevölkerungsentwicklung und gesetzliche Regelungen. Ein Scoringmodell nimmt die eingegebenen Kennzahlen als Grundlage und gewichtet und bewertet sie. Das 2. Modul erfasst die bereits bewerteten Inputdaten und weist diese den entsprechenden 13 Einflusskriterien zu. Als Zwischenergebnis erhält der Anwender eine Einstufung des Krankenhauses hinsichtlich dieser wesentlichen Einflusskriterien. In Modul 3 werden die bewerteten Einflusskriterien analysiert. Das Modul umfasst fünf Abfragekreisläufe, die die bewerteten Einflusskriterien durchlaufen. Aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen wird im letzten Modul 4 eine von fünf Strategien ausgegeben. Das Modell hat die Möglichkeit zu empfehlen, dass keine Maßnahmen zum zukünftigen wirtschaftlichen Betrieb notwendig erscheinen, dass Optimierungsstrategien durchzuführen sind, dass Sanierungskonzepte erarbeitet werden müssen oder dass ein Verkauf oder letztendlich die Schließung des Hauses anzuraten sind.
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XXII, 401 S.