Realismus - ein architektonischer Stilbegriff?
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SEBI: Zs 6151-4
IRB: Z 271
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Abstract
Die Beziehung eines Bauwerkes zur Wirklichkeit manifestiert sich auf zwei Ebenen einmal erfüllt das Bauwerk einen genau zu umreißenden Zweck (Schutz gegen Witterung etc.), zum anderen zeigt es ,,durch sich als Zeichen auf einen Sachverhalt'' hin. So ist im ,,Zweck eines Bauwerks etwas anderes eingeschlossen ... als nur sein Gebrauch (Symbolcharakter). Das Bauwerk ist Träger einer öffentlichen, gesellschaftlichen Funktion die es nicht nur erfüllt, sondern darstellt (Gebrauchswert/Ausdruckswert). Im Hinblick auf drei ,,Bedeutungsdimensionen'' eines Bauwerks (Zweck-, Symbol-Repräsentationsgehalt) sind ,,Abstufungen der Realitätsdichte,, festzustellen und damit ein ,,Wirklichkeitsverhältnis''. Was jeweils realistisch ist, wird dabei vom ,,kulturellen Selbstverständnis einer hegemonialen Klasse'' bestimmt bzw. der Gesamtheit einer politischen Einheit. Fehlt das der kulturellen Hegemonie geprägte Verständnis repräsentativer Selbstdarstellung, kann es auch keinen Realismus geben.
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Keywords
Architektur, Architekturwissenschaft, Kunst, Geschichtswissenschaft, Ästhetik, Realismus, Stil
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In: Archithese, Niederteufen (1976), 19, S. 35-42, Zus., franz.
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Architektur, Architekturwissenschaft, Kunst, Geschichtswissenschaft, Ästhetik, Realismus, Stil