Regionale Disparitäten und nachhaltige Entwicklung.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Aus ökologischer Sicht ist die interregionale und intraregionale Differenzierung von Naturraumpotentialen eine seit langem bekannte Tatsache. Darüber hinaus hat strukturelle und funktionale Vielfalt gerade aus ökologischer Sicht einen sehr hohen Stellenwert. Ökosystemdiversität wird als Voraussetzung landschaftsökologisch-funktionaler Stabilität angesehen. Wenn man anerkennt, daß von nachhaltiger Raumentwicklung überhaupt nur dann gesprochen werden kann, wenn sich die wirtschaftliche und soziale Entwicklung nach den zweifellos begrenzten Möglichkeiten des sogenannten natürlichen Kapitalstocks zu richten hat, dann ergeben sich aus ökologischer Sicht sehr schnell Erfordernisse einer an die natürlichen Potentiale angepaßten und insoweit räumlich sehr stark differenzierten Nutzung des Raumes durch den Menschen - nach allgemeinem Verständnis wären dies dann regionale Disparitäten. Die Kernaussage des Beitrages läuft darauf hinaus, daß die beiden Ziele - Nachhaltigkeit der Raumentwicklung und - Herstellung gleichwertiger Lebensbedingungen in einem grundsätzlichen Konflikt miteinander stehen. Es wird die These aufgestellt, daß sich die Raumordnungspolitik wegen der Unauflöslichkeit dieses grundsätzlichen Konflikts zwischen diesen beiden Zielen wird entscheiden müssen, es sei denn, die Diskussion um die Problematik der gleichwertigen Lebensbedingungen wird erneut sehr intensiv geführt und nunmehr unter der Leitidee der nachhaltigen Raumentwicklung entsprechend modifiziert. - (n.Verf.)
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr.1/2
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S.29-34