Status-quo-Prognosen und Zielprojektionen im Raumplanungsprozeß. Funktionen u. Konflikte.

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BBR: Z 703
SEBI: Zs 2548-4
IRB: Z 885

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Zusammenfassung

Im Laufe der Erarbeitung des BROP hat sich gezeigt, daß sich die wesentlichen Unterschiede zwischen Status-quo-Prognose und Zielprojektion beim Einsatz ihrer Ergebnisse nicht immer einhalten lassen. Annahmen in der Status-quo-Prognose enthalten häufig Zielelemente, während Zielprojektionen in der Regel nicht unbeeinflußt von Entwicklungstrends festgelegt werden. Dies gilt vor allem für die regionalisierten Ergebnisse beider Prognosetypen. Doch bei methodisch sauberer Verwendung und Verknüpfung beider Prognosearten können diese eindeutig zur Abkehr von leitbildhaften, also Zielkonflikte überspielenden Zielformulierungen führen. Sie leisten einen entscheidenden Beitrag zur Quantifizierung von Zielvorstellungen, wodurch überhaupt erst Zielkonflikte aufgedeckt und so zur Diskussion gestellt werden können, daß tragfähige Lösungen gefunden werden müssen. Bei der weiteren Entwicklung von Status-quo-Prognosen sollte ihr Status-quo-Charakter wieder stärker herausgestellt werden, was durch ihre Annäherung an die Form des Szenarios geschehen kann, mit dem durch Überbetonung bestimmter Entwicklungstrends mögliche Umbrüche in der räumlich-strukturellen Entwicklung verdeutlicht werden können.

Beschreibung

Schlagwörter

Prognosemethode, Raumordnung, Raumordnungspolitik

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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn (1975) S. 137-151, Lit.

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Prognosemethode, Raumordnung, Raumordnungspolitik

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