Wohlfahrt im Wettbewerb. Europarecht kontra Daseinsvorsorge und soziale Dienste?

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Hamburg

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ZLB: 2010/2005

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DI

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Abstract

Welche Bedeutung haben die Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege und ihre Spitzenverbände in Deutschland? Wie haben sie sich entwickelt? Wie wirkt sich der wachsende Einfluss des europäischen Rechts auf ihre Arbeit aus und welche politischen Strategien entwickeln die einzelnen Verbände demgegenüber? In den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland sind mehr als 100.000 gemeinnützige soziale Dienste und Einrichtungen mit über 2,25 Mio. Beschäftigten zusammengeschlossen. Sie beschränken sich nicht auf ihre Funktion als "Sozialleistungsverbände", sondern verstehen als ihre Aufgabe auch die Repräsentation derjenigen Bürger, die von Armut, Ausgrenzung und Hilfebedürftigkeit betroffen sind. Anfang der 1990er Jahre begann ein politischer Prozess der Entprivilegierung der Freien Wohlfahrtspflege. Es wuchs die Zahl der Akteure aus dem gewerblichen Bereich, die mit der Freien Wohlfahrtspflege in Konkurrenz traten. Ebenfalls mit Beginn der 1990er Jahre begann die EU auf eine Gleichbehandlung der verschiedenen Anbieter sozialer Dienste und Einrichtungen zu drängen. Diese Entwicklung stellt die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege vor erhebliche Herausforderungen, die den Autor zu seiner Untersuchung veranlasst haben.

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253 S.

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